Wie wollen wir zusammenleben? Eine große Frage, die sich am besten gemeinsam angehen lässt. Am 13. und 14. November wird der Congress Park Hanau deshalb zur WG auf Zeit: mit Platz für unterschiedliche Perspektiven, gute Gespräche und Ideen für eine gerechtere Zukunft. Eingeladen haben das Haus für Demokratie und Vielfalt und die Bildungsinitiative Ferhat Unvar. Haus für Demokratie und Vielfalt
Seit zwei Jahren begleiten wir die Konzeption des neuen Hauses in Hanau. Dazu gehört auch, Begegnungen zu ermöglichen, bevor das Haus selbst seine Türen öffnet: mit Konferenzen und Veranstaltungen, die seine Themen bereits in die Stadt tragen. Nach der internationalen Konferenz „Gegen das Vergessen – für das Leben“ 2024 setzen wir diese Arbeit nun mit der „Zwei Tage WG“ fort. Damals kamen Menschen aus ganz Europa zusammen, um Erfahrungen im Umgang mit Hasskriminalität zu teilen und gemeinsam nach vorne zu schauen. Haus für Demokratie und Vielfalt
Am Freitag arbeiten Fachleute und Initiativen in Werkstätten zu Erinnerung, Begegnung und Demokratiebildung. Am Samstag ist die WG für alle offen. Am Küchentisch nehmen unter anderem Ferda Ataman, Bodo Ramelow und Omid Nouripour Platz; beim Jugendpanel übernehmen junge Stimmen. Drumherum wird gespielt, diskutiert, werden Filme geschaut und Bücher besprochen. Wie in einer WG eben: In jedem Zimmer ist etwas anderes los, und das Zusammenleben gestalten alle mit.
Der 14. November ist zugleich Ferhat Unvars Geburtstag. Die Erinnerung an ihn und der Einsatz für eine Zukunft ohne Rassismus gehören an diesem Wochenende zusammen. Wir freuen uns, dafür gemeinsam Raum zu schaffen. Haus für Demokratie und Vielfalt
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